Seit fast zwanzig Jahren begeistert mich meine Arbeit mit der Ortho-Bionomy®.

Gleichgültig ob auf struktureller, dynamischer oder energetischer Ebene.

Das kreative Arbeiten nach den Prinzipien der Ortho-Bionomy® ist für mich eine Bereicherung und das achtsame gemeinsame Arbeiten mit dem Patienten eine wunderbare Art der Kommunikation.

 

Ortho-Bionomy® ist eine sanfte, einfühlsame Körperarbeit, eine nicht manipulative Methode, die aus der Osteopathie heraus entwickelt wurde. 

Definition und Geschichte

 

Der Begriff Ortho-Bionomy® kann mit "Aufrecht, nach den Regeln des Lebens" übersetzt werden. Ursprung dieser sanften Methode ist die amerikanische Osteopathie, insbesondere die Techniken von Lawrence Jones D.O.

 

Arthur Lincoln Pauls D.O, der Begründer der Methode, verband seine weiterentwickelten Techniken nicht forcierender, gezielter Körperarbeit mit Elementen des Judo, indem er spontane Bewegungsimpulse der Klienten und die Arbeit mit der Körperenergie in seine Methode integrierte.

 

Seit 1974 wird die Ortho-Bionomy® in vielen Ländern der Welt gelehrt und angewandt.

1988 wurde die Methode in Deutschland eingeführt.

 

 

Grundprinzipien der Ortho-Bionomy®

 

Die Ortho-Bionomy® geht davon aus, daß jedes Symptom eine Bedeutung, einen Sinn hat.

Symptome sind dann nicht pathologisch zu werten, sondern Ausdruck eines Kompensationsversuches des Organismus.

  • kein Griff oder Lagerung darf für den Patienten schmerzhaft oder unangenehm sein.
  • der Behandler begleitet den Körper des Patienten immer in die freie Richtung und zwingt ihm nichts auf. Der Behandler verstärkt Bewegungs-, Halte- und Energiemuster.
  • der Behandler ist bestrebt immer die angenehmste Position, Haltung oder Bewegung für ein Gelenk, einen Muskel oder ein Gewebe des Patienten zu finden.
  • der Behandler respektiert die Wahrnehmung der behandelten Personen in Bezug auf Körperausdruck, emotionales Erleben und Bewegungsbedürfnis. Er begleitet durch bewusste Achtsamkeit.
  • der Behandlungsverlauf richtet sich nicht nach vorgegebenen Zielen oder Ergebnissen, sondern lässt der behandelnden Person Raum, sich über Struktur, Bewegung, Energie und Emotionen selbst tiefer zu erfahren und zu entwickeln.